Gericht sieht Dashcams bei Unfällen als zulässiges Beweismittel

Aufnahmen von kleinen Kameras, die aus der Windschutzscheibe eines Autos automatisiert das Verkehrgeschehen filmen, sogenannten Dashcams, erachtet das Landgericht Landshut als zulässiges Beweismittel zum Beweis von Haftungsansprüchen. Ob die Aufnahmen der Dashcam möglicherweise ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz darstellen, war dabei für die Entscheidung des Gerichts nicht relevant.

Die in diesem Fall vorliegende Aufnahme zeigt ein Auto, das kurz zurück fährt. Der Fahrer des Wagens ist nicht zu sehen. Das Gericht sieht eine gravierende Grundrechtsverletzung des Fahrers des gefilmten Fahrzeugs als nicht gegeben und erachtet die Aufnahme als relevantes und zulässiges Beweismittel.

 

Landgericht Landshut, Az.: 12 S 2603/15

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.